Foto: Karin Lübbers

Gestalttherapie ...

... ist eine Form der Psychotherapie, die in den vierziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts im wesentlichen von den Psychoanalytikern Lore und Fritz Perls und dem Literaten und Sozialphilosophen Paul Goodman entwickelt wurde. Ausgehend von der klassischen Psycho­analyse schufen sie eine wirkungsvolle Methode zur Heilung psychischer Störungen.

Sie hilft dem Menschen, seine Bedürfnisse prägnant wahrzunehmen und zu verwirklichen oder zumindest nicht aus den Augen zu verlieren. Für den Gestalt­therapeuten ist dabei weniger interessant, was die Ursachen der derzeitigen Schwierigkeiten des Klienten sind, er sieht, dass der Klient heute Konflikte hat. Der Gestalttherapeut hilft dem Klienten zu erkennen, wo und wie er psychische Störungen aufrechterhält.

Zur Erfüllung dieser Aufgabe hat der Therapeut im wesentlichen drei Werkzeuge: die Präsenz seiner Person, seine kontinuierliche Auf­merk­samkeit, und eine Vielzahl von Experimenten, zu denen er den Klienten der therapeutischen Situation entsprechend einladen kann.

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